Jubiläumskonzert

Zur Eröffnung des Jubiläumskonzerts unter dem Motto „50 Jahre MVO“ am Samstag, 22. April in der ausverkauften Waldsaumhalle hörten die Gäste den Coburger Marsch von Johann Michael Haydn. Dieser typische Kavalleriemarsch hat dem Preußischen König so gut gefallen, dass er ihn als Regimentsmarsch aussuchte. Danach kam das Menuett aus der „Wassermusik“ von Georg Friedrich Händel. Im Anschluss daran reisten die Besucher mit dem temperamentvollen Konzertwalzer „Espana von Emil Waldteufel für einen kurzen Augenblick in die warme Sonne Spaniens. Bei der folgenden „Träumerei“ kam es nicht auf eine brillante Technik an, sondern auf den intimen, romantischen Ausdruck, den das Lied ausstrahlen soll. „Hör mein Lied, Elisabeth“, diesen Ohrwurm kannte sicherlich fast jeder der Zuhörer. Nun folgte mit Grandfathers Clock von Peter Schad eine Variation über die englische Volksweise, unterstützt von den beiden Solistinnen Susanne Geiger an der Piccolo und Maren Bohling am Fagott. Als letztes Musikstück vor der Pause spielte der Musikverein eine tschechische Polka „Die Liebste“. Mit Peter Gunn Theme von Henry Mancini wurde der zweite Teil des Konzertes eröffnet. Als nächstes kam der amerikanische Traditionsmarsch 76 Trombones aus der Musical Verfilmung The Music Man. Feelings, nothing more than feelings, dieser Hit aus dem Jahre 1975 wurde von Anja Friedle auf dem Altsaxophon interpretiert. Danach folgte das Medley American Sound Images. Mit dem Stück The Cream of Clapton verabschiedeten sich die Musiker/innen vom zahlreichen Publikum. Natürlich kam man um eine Zugabe nicht herum. Die Blechbläser hatten eine „Mundstückstudie“, also nur das Mundstück ohne „das Hinterteil“ des Instrumentes, einstudiert. Die teilweise sehr komischen Töne brachten viele Zuhörer, vor allem die Kinder, zum Lachen. Ganz zum Schluss brillierte unser jüngstes Mitglied Luca Hoffarth mit seinem Solo in Brahms „Wiegenlied“.